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Wir, die Stiftls sind stolz, seit 2009, Wirte des Traditionswirtshauses „zum Spöckmeier“ sein zu dürfen. Es ist das letzte Wirtshaus in der Innenstadt  mit einer eigenen Metzgerei, so wie es jahrhundertelang Tradtion war. Mit Respekt vor der Geschichte des „Spöckmeiers“  und seiner zahlreichen, bekannten und erfolgreichen Wirte sind wir für das Heute verantwortlich und stellen Weichen für das Morgen.
Hier einige interessante Fakten zur Geschichte unseres Betriebs: 

1450

Das Wirtshaus in der Rosenstraße wurde geschichtlich erstmalig aufgeführt. Die erste Wirtsfamilie des heutigen Spöckmeiers war damals die Familie Rackendorffer.

1520

Als erster Bierbrauer ist Hanns Kern Besitzer des Wirtshauses.

1687

Das Wirtshaus bekommt seinen berühmten Namen.

Die Brauerei wurde durch eine Erbschaft neuer Besitzer des Wirthauses und gehörte nun Anna Katharina Köpflin, der Tochter des Hofrichters. Im gleichen Jahr heiratete die Erbin den Bräuer Melchior Spöckmeier, der so Mitbesitzer wurde und dem Wirtshaus den Namen „zum Spöckmeier“ gab.

1827

Franz Xaver Zacherl wurde neuer Besitzer des „zum Spöckmeier“. Er war ein Bierbrauer aus der Au in München.

1850

Ludwig und Heinrich Schmederer wurden durch die Erbschaft die neuen Wirtsleute des Restaurants. Von 1895-1897 bauten Sie den Spöckmeier um und zeichneten einen großen Rosenstock an die Außenfassade. Durch diese Zeichnung kam die Bezeichnung „am Roseneck“ zustande.

1910

Die Paulaner-Salvator Brauerei kam in den Besitz des Spöckmeiers. 1925 kaufte die Brauerei das Nachbarhaus, welches von da an mit zum Wirtshaus gehörte.

1945

Durch die Bombardierung im 2. Weltkrieg wurde das Wirtshaus total zerstört und war innen komplett ausgebrannt. Damals ging man davon aus, dass der Spöckmeier nicht nochmal aufgebaut werden kann.

1950

Nach fünf Jahren Restauration und Umbau konnte das Wirtshaus wieder eröffnet werden. Damals wurde der Spöckmeier allerdings in Richtung Marienplatz verlegt.

1969 – 1972

Auf dem benachbarten Grundstück entstand ein großer Neubau eines Kaufhauses. In diesem Zuge wurde auch der Spöckmeier neu aufgebaut. Die Wiedereröffnung im August 1972 wurde mit vielen VIP Gästen wie zum Beispiel dem Ministerpräsident, Staatssekretären und dem Oberbürgermeister, gefeiert

1972-2009 – was passierte hier?

2009

Übernahme des heutigen Pächters Lorenz Stiftl. Nach nur 1 Woche Umbau wurde das Wirtshaus „zum Spöckmeier“ neu eröffnet und überzeugt mit seinem urigen Ambiente, den modernen Dekorationselementen und der hellen Holzvertäfelung.